Tag-Archiv | Stashabbau

Wollresteverwertung 2.0 *weiter gehts…

Dem Wetter sei Dank (irgendwie haben wir hier alles außer Sommer… :O ) arbeite ich zwischendurch immer mal wieder an meiner Wolldecke weiter.

Hier unten im Bild die letzten Puzzleteile aneinandergelegt; EIN (!) Teil hat gefehlt, schnell noch eins nachgehäkelt und somit sinds jetzt 138 Patches!

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Alle 138 Patches fertig aneinandergehäkelt und was sehe ich da? Unten hört meine Minidecke  mit einer kurzen – , oben mit einer langen Reihe auf! Hmpf…

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Also wieder die übrigen Wollreste rausgeholt und noch 11 Teile gemacht…

JETZT passts! 😀

149 Patches, alle aus mehr oder weniger alten Wollresten entstanden. Wenige sind übrigggeblieben; von den meisten hab ich alles was ich hatte verhäkelt *freu* 😀 und die „Decke“ misst 75 x 114cm.

Ich hab aber noch jede Menge dunkelblaue Wolle und damit häkle ich noch einen Rand außenrum damit ich mich nächsten Winter auch richtig zudecken kann! 😉 (ich muss mir nur noch überlegen, welches Muster ich dafür nehme…)

Irgendjemand einen Vorschlag?! 😀

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Wollresteverwertung 2.0 *Fortschritt

Langsam… aber sicher -gehts voran mit meiner Decke!

(HIER gibts den vorigen Teil der fast schon „never-ending-story“) 😉

Jetzt bin ich doch sehr froh, dass ich das alte Projekt auseinandergenommen habe und die neue Form der Patches und was draus werden soll gefällt mir vieeeeel besser! ❤ Mittlerweile hab ich insgesamt 137 Teile gehäkelt, häkle dann immer je 10 bzw. 11 in einer Reihe aneinander und anschließend an die vordere Reihe dran… Es geht alles ziemlich langsam, weil ich auch grad sehr wenig Zeit habe, aber ich hab mir vorgenommen sie auf keine Fall bis nächsten Winter liegenzulassen… 😉

1.Foto: linker Teil, 2.Foto: rechter Teil

Wie meistens auf den Fotos sind die Farben nicht so schön getroffen wie sie in echt sind, aber was solls… ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten.

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Trachtenweste

Schon länger als nächstes Projekt für mich im Kopf, letzte Woche dann umgesetzt! Eine neue Weste für mich, hauptsächlich für die Arbeit! 😉

Ich hab versucht, die Kombi mit der schwarzen Bluse an mir vor dem Spiegel im Gang zu fotografieren; das ging gar nicht… deshalb doch auf der Puppe im Wohnzimmer, das heute durch die Sonne auf dem Schnee draussen noch ein bisschen heller war als sonst! 😀

012Den Schnitt musste ich leicht verkleinern, eigentlich hat das ganz gut geklappt; bloss mit dem Brustabnäher bin ich irgendwie nicht so ganz zufrieden; irgendwie wirkt alles ein bisschen platter als es eigentlich ist 😛

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Den Stoff -ein dunkelgrauer  leichter Wollflanell- das Futter, die Knöpfe und die Schnalle für den Riegel  hinten hatte ich alles daheim; so konnte ich loslegen und nach einem halben Tag war alles fertig: 🙂

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me made mittwoch *Spitzenunterhose

Oder: … Heidi-Fieber über alle Grenzen hinaus…  https://secure.quebles.com/content/hotmail/emoticons/1506984.png in der Liebe

Die begeisterten  Kommentare zu meiner Gretl-Bluse vom letzten Mittwoch haben mich sehr gefreut und gleichzeitig neugierig gemacht:  ich hab mich also in den Blogs der jeweiligen Schreiberinnen ein bisschen umgesehen und bin jetzt auch im Bild!  Cooles Smiley  Jäckchen (und anderes)  im „Heidi-Style“ lassen derzeit weite Teile der Bloggerwelt in helles Entzücken ausbrechen und bringen alle dazu, sich strickend und nähend mit ebensolchen einzukleiden.

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Wie bereits erwähnt arbeite ich ja in einem Trachtengeschäft; also Heidi-Fieber quasi rund um die Uhr und das ganze Jahr…! 😉 Dirndl, Lederhose & Co stehn bei uns an der Tagesordnung;  ich z.B. besitze  9 Dirndln… 2 davon selbstgenäht,6 gekaufte, und 1 Dirndl aus den Jugendzeiten meiner Mutter; ein „Retro-Dirndl“ sozusagen! (Die Lederhose, Trachtenjangger und etliche Trachten- und Rüschenblusen seien nur am Rande erwähnt…) 😉  Neben vielen zusätzlichen Dirndlblusen und Zweit- oder Drittschürzen hat mir bis jetzt aber immer noch ein wichtiges Teil in der Grundaustattung gefehlt;  genau: eine Dirndl-Spitzenunterhose!!! 😀 Unentbehrlich für untendrunter  in den kühleren Jahreszeiten oder auch im Sommer, wenn man sich beim Schupfenfest mal ganz ungeniert einfach auf die Wiese setzen will…! Deshalb endlich gestern Nachmittag in Angriff genommen und zugeschnitten und genäht in einer knappen Stunde!

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Die Spitze ist die alte, abgetrennte (und zum Glück nicht weggeworfene) aus dem schon älteren „Pimp-my-Dirndl-Projekt“;  eine schöne Klöppelspitze hätte noch besser gepasst, aber alle gehorteten Reste waren leider zu kurz…

Hier die Tragefotos: gar nicht so einfach, wenn man keinen Fotograf zur Hand hat… 😉

Was die anderen Heidis heute tragen seht ihr wie immer HIER!     Rotes Herz

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************…und heute bei der Arbeit: 😀  ************

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me made mittwoch *Rüschenbluse

Dank des „me made mittwoch“ sogar mal wieder was (schon länger) Angefangenes fertiggenäht! 😎

…eine Gretchen-Bluse mit Rüschen vorne und doppelt gereihten Ärmeln in rot-weissem Baumwollkaro. Sogar noch mit passend aufgesteckten Haaren beim Fotografieren… 😉

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…noch kurz die Geschichte zur Bluse: eigentlich wollte ich mir genau SO eine kaufen! …im Trachtengeschäft, wo ich arbeite gibts die nämlich in rot*weiss-, hellblau*weiss-, dunkelblau*weiss-Karo und in weiss! 😀 Aber dann hat sich zum Glück noch rechtzeitig mein Hirn eingeschalten und sich an den rot-weissen Baumwollkaro erinnert, der daheim in einer von -zig Stoffkisten liegt und schon seit längerem mindestens 4 Jahren auf seine Verarbeitung wartet! ^^ Einen Schnitt für ein tailliertes Oberteil war schnell gefunden; da bereiteten mir die Ärmel schon ein bisschen mehr Kopfzerbrechen. Hatte sie am Anfang oben viel zu breit zugeschnitten; das sah dann aus wie Bluse mit dreifach Schulterpölstern… 😉  -also alles nochmal aufgetrennt und an der Armkugel einiges weggeschnitten. So passte es dann! Die Rüschen vorne finde ich ganz toll…  ich überlege, ob ich am Kragen entlang auch noch welche aufnähe…?!  Meine Bluse unterscheidet sich aber in einer Sache von der Konfektionsbluse: nur MEINE  hat so süsse Herzknöpfchen!!! 😀

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         Was die anderen alles so gezaubert haben,

           seht ihr wie immer HIER!!! 😀

    Viel Spass beim Schauen!

me made mittwoch *höchste Zeit für ein bisschen Frühling!

Diese Woche hab ich`s auch mal wieder geschafft mitzumachen…  😎

…der Frühling ist ausgebrochen und ich hatte Lust (und gestern spontan auch Zeit) auf eine frühlingstaugliche, neue Tasche. (Die zottelige Winter-Felltasche hat jetzt definitiv ausgedient…)

Und das ist draus geworden:

…eine Seite so:

…die andre Seite so:

(((Und ich habe mir rote Ballerinas dazu in den Kopf gesetzt; mal sehen, ob ich fündig werde!!! 😉 )))

Über 100 andere frühlingsfrische Kreationen wie immer HIER!  😉

me made mittwoch *Wickelkleid

Es ist nicht gelogen wenn ich sage, dieses Kleid stand schon seit Jahren auf meiner Wunsch-Nähliste…. nämlich seit 2006; denn aus diesem Jahr ist die bur*da-Zeitschrift mit dem Schnittmuster […] 😉

Da STASH-ABBAU bei mir im Moment ganz vorne bzw. oben steht und die me-made-mittwochs mich zusätzlich anspornen (ein DANKE an cat und kascha!!!), habe ich die letzte Zeit so einiges geschafft und endich auch dieses Kleid realisiert! Es ist aus einem (gut abgelegenen 😉 ) Wolljersey; genau richtig für jetzt… Der Sommereinbruch Frühling, der letzte Woche schon mal vorbeigeschaut hat, hat sich nämlich eh wieder verabschiedet.

Ich habe das Kleid gestern auch schon getragen; eine Arbeitskollegin war so lieb und hat das Foto geschossen. Der Schnitt sitzt relativ gut, ich habe aber im VT einen seitlichen  Brustabnäher „eingebaut“ und im RT ebenfalls 2 Abnäher. So habe ich unter dem Bindeband keine störenden  Falten. Die Länge ist auch kürzer als beim Original.

An den Ärmeln habe ich zusätzlich einen kleinen Schlitz am Saum gemacht:

Jaaaaa, ich weiss; man schreibt nicht mit Kugelschreiber auf Stoff… (und jetzt seh ich auch, das die Naht nicht ganz gerade ist, aber von aussen sieht das eh keiner!) 😉

Und ich zeige euch einen kleinen Trick, wie man die Naht der Bindebänder schön auseinanderbügeln kann, ohne dass man nachher 2 zusätzlich eingebügelte Kanten hat, wenn das Band umgedreht ist:

Ich schiebe einen runden Holzstab in den genähten Schlauch und bügle die Naht darauf auseinander. Wenn das Band nachher umgedreht wird, legt sich die Kante fast von selbst auseinander und man braucht nur noch drüberbügeln. So entfällt das ganze mit-Hilfe-von-Stecknadeln-oder-Fingernägeln-Herausgezupfe und -geziehe der Naht, UND man hat keine unschön eingebügelten Linien auf dem Band, die man eh nie mehr im Leben imstande ist, wieder wegzubügeln! 😎

umgedreht, vor dem Bügeln:                                               gebügelt:

 

 

 

 

Ausserdem hab ich den doch sehr dehnbaren Stoff -aufgrund einer fehlenden Overlockmaschine- 😉 mit dem dreifachen Gerad-stich genäht; er ist wunderbar elastisch und da der Stoff nicht franst, brauchte ich auch nix versäubern!

Viel Spass beim Stöbern durch die ganze me-made-Galerie bei cat und kascha! 😀