Tag-Archiv | Reissverschluss

Blaues Sommerkleid

Das luftige Kleid aus dunkelblauem Baumwollmusselin hab ich mir letzten Sommer schon genäht. Ich mag es sehr gern, nur dieses Jahr hatte ich leider noch nie die Gelegenheit es anzuziehen;  es regnet dauernd und ist viel zu kühl… (nicht umsonst hab ich im letzten Post noch von meiner Winter-Wollpatchworkhäkeldecke  berichtet 😉 )

Trotzdem wollte ich es euch mal zeigen und hab es heute der Lila Lady angezogen…

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Der Schnitt für das Oberteil ist aus der  burda 01/2007, leider hab ich vergessen, die Schnittnummer rauszuschreiben :-/  Für den Rock hab ich knapp 2 Stoffbreiten verwendet und sie in Kellerfalten gelegt; in der rückwärtigen Mitte schliesse ich das Kleid mit einem Reißverschluss.

Eine Tragevariante die ich auch sehr mag und wo ich die flachen Schuhe bei Bedarf gegen rote Sandalen mit etwas Absatz austausche ist die folgende. Das Wickeloberteil aus elastischer Spitze ist ebenfalls ein burdaschnitt (weiß leider nicht mehr, welcher)  und ich hab es schon vor mehreren Jahren genäht. (In echt ist das Rot nicht so grell wie auf dem Foto) 🙂

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Die zweite Variante ist die mit dem sahnefarbenen (gekauften)  Wickeloberteil; die Schuhe dazu sind noch im Keller *griins*

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Häkeltasche mit Schmetterling

…heute fertiggeworden: gehäkelte Tasche in Muschelmuster, mit festem Baumwollstoff gefüttert, Innentasche und Reissverschluss  😀  ca. 25x32cm

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me made mittwoch *rotes Kleid

Oder: …eine never ending Näh-story… Erzürnt

Heute zeig ich euch mein Kleid und möchte euch gleichzeitig um einen Rat fragen; ich weiss nämlich vor lauter Herum-Näherei nicht mehr,  was tun… 😦  Aber von vorne:

Für Sylvester vor 2 (!) Jahren hab ich mir dieses Kleid genäht, etwas kürzer als auf dem Bild, um es über Hosen zu tragen  und weniger eingereiht in der Taille damit es nicht sooo schwangerschaftsmässig aussieht… und mit einem Gürtelchen für drüber, statt eingezogenem Bindeband:001Nachdem ich es an besagtem Sylvesterabend anhatte, blieb das Kleid laaaange im Schrank hängen; ich hatte keine richtige Freude damit: irgendwie stimmten die Proportionen nicht… die breite und pompöse Schulter-Brust- und Ärmelpartie passten nicht zum schmalen Untenrum. Also hab ich die Ärmel weg-und  ein Armloch an richtiger Stelle eingeschnitten, das Oberteil unter dem Arm ein bisschen enger genäht und die Ärmel (mit Armkugel) neu eingesetzt. Dann sah das Ganze so aus:

001Oben insgesamt schmaler und figurbetonter, aber mit der hohen Taille war ich noch immer nicht glücklich. Wieder verschwand das Kleid im Kasten und letzte Woche holte ich es wieder raus und das Gegrüble fing von Neuem an…

Nach einigem Hin und Her hab ich den Rock (und die Schlaufen für das Bindeband) wieder abgetrennt, den in der Seitennaht eingenähten Reissverschluss herausgetrennt und eine Art breiten Bundeinsatz zugeschnitten. Alles wieder zusammengenäht, anprobiert, aufgetrennt, hier und da etwas weggeschnippelt, wieder genäht… einen neuen, längeren Reissverschluss in die rückwärtige Mitte eingenäht (-zum Glück war da eine Naht!) 😉 und das ist dabei herausgekommen: die Passform find ich toll, es ist auch angenehm zu tragen; die Länge ist super -grad bis zum Knie, um es auch ohne Hosen drunter anzuziehn, …ABER ICH BIN NOCH IMMER NICHT RICHTIG ZUFRIEDEN…  😦  Ich finde die Ärmel jetzt wieder zu „bombig“ , einfach unpassend zur schmalen Linie des Kleides.

Also nochmal zu meinem erwähnten Problem vom Anfang des Posts: welche Ärmelform würde eurer Meinung nach dazu passen?????

*Kurze, glatte Ärmelchen?

*Oder bis oberhalb des Ellbogens???

*Oder die Länge beibehalten, und nur die eingereihte Weite wegnehmen???

*…oder ganz was anderes???? Ich bin froh über ein paar Tips!!!! 😀

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Alle anderen selbst-eingekleideten Damen wie immer in der MMM-Runde HIER! 😀

metamorphose

VORHER: neuer Pulli, der – seit er im Schrank des Grossen eingezogen ist- noch nie das Tageslicht gesehen hat…

 

DANN: man nehme einen roten Stoffstreifen aus der Restekiste, einen Reissverschluss, 2 kurze Ärmel von einem irgendwann mal abgeänderten T-Shirt

 

Auf dem Pulli vorne von oben bis unten die Mitte markieren, dann den Stoffstreifen mittig drauflegen und ihn jeweils knapp (1 oder 2mm)  rechts und links von der Mitte mit einem kleinen und engen Zick-Zackstich aufnähen. Zwischen den 2 Nähten aufschneiden, den Stofffstreifen auf jeder Seite nach innen biegen, so dass er  noch ca. 7-8mm sichtbar sind. Den Streifen innen versäubern und den Reissverschluss einnähen. Die Rundung an den (T-Shirt-) Ärmeln (da, wo sie ins Armloch eingenäht sind) schräg wegschneiden, (der Ärmel bleibt praktisch zusammengelegt, d.h. der Stoff ist doppelt) -dann  den schrägen  Rand mit demselben roten Stoff von vorher einfassen und die so erhaltenen Taschen aufnähen. 

NACHHER: Lieblingsteil mit Reissverschluss und Eingriffstaschen! 😉